Die besten ETFs im Portfolio von anlago.de

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NameWKNKategorie AssetBasiswert/IndexPerformance 2014Verwaltungsgebühr
db x-trackers II Global Sovereign
DBX0A8Anleihen
Staatsanleihen
DB Global Investment Grade Government EUR
Hedged Index
+8,0%0,25%
iShares Core Euro Corporate BondA0RGEPAnleihen
Unternehmensanleihen
Barclays Euro Corporate Bond
Index,
+8,3%0,20%
db x-trackers DAX UCITS ETF (DR)DBX1DAAktien DeutschlandDAX2,4%0,09%
Amundi ETF MSCI World UCITS ETFA0X8ZXAktien
Global
MSCI World+19,2%0,38%
ComStage CB Commodity ex-Agriculture ETF090RohstoffeCommerzbank Commodity ex-Agriculture EW Index TR -16,3%0,30%

 

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Was ist ein ETF?

Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Investmentfonds, der einen Index (z.B. DAX) passiv nachbildet.

Wo ist der Unterschied zur Aktie?

ETFs verbinden die Vorzüge klassische Indexfonds der ersten Stunde mit den Vorzügen einer einzelnen Aktie. Während das Schicksal einer Aktie an der Entwicklung eines Unternehmens hängt, ist der ETF von der Entwicklung mehrerer Aktiengesellschaften abhängig und somit diversifiziert.

Was unterscheidet ETFs von klassischen Investmentfonds?

ETFs werden nicht aktiv, sondern passiv gesteuert. Es existiert im Gegensatz zum klassischen Investmentfonds kein Fondsmanagement. Die passive Auslegung sorgt für einen enormen Kostenvorteil seitens der ETFs. Es existieren kein Ausgabeaufschlag und nur eine sehr geringe Verwaltungsgebühr, die üblicherweise zwischen 0,09 und 0,50% liegt.

Der passive Ansatz sorgtdafür, dass ein ETF immer die Performance erzielt, die der Markt vorgibt. Steigt der DAX i Jahr um 15% wird der ETF eine ähnliche Rendite erzielen. Klassische Fonds haben durch das aktive Management (zumindest theoretisch) die Chance, den Markt zu schlagen und eine noch bessere Rendite zu erzielen. Allerdings schaffen das nur ca. 10% der Fondsmanager, der Rest liegt deutlich dahinter.

Sind ETFs sicher?

Ja, denn ETFs unterliegen nur den üblichen Marktschwankungen, aber sind auf Grund der Klassifizierung als Sondervermögen, vor Insolvenz geschützt.

Bei Insolvenz einer Aktiengesellschaft habe ich mit der Aktie einen Totalverlust erlitten, während mein ETF diesen Verlust über die vielen anderen Aktiengesellschaften abfedern kann und höchstens im Wert temporär negativ verläuft.

Zu wem passen ETFs?

Diese Frage sollte man anders herum stellen: Zu wem passen ETFs nicht? Denn es gibt kaum jemanden, der nicht von ETFs profitiert. Zum einen sind sie täglich und bereits mit geringen Beträgen handelbar, zum anderen sind sie sicherer als die Aktie und transparent in der Abbildung. Genutzt werden ETFs sowohl von professionellen Investoren, als auch von Privatanlegern. Das jährliche Handelsvolumen steigt weiterhin konstant an.

Ab welchem Anlagebetrag machen ETFs Sinn?

Ich kann einen ETF einmalig kaufen wie eine Aktie oder aber monatlich mit einem Sparplan handeln. Sparpläne können bereits ab 25 EUR angelegt werden, manuelle Käufe bereits ab einem Anteil (wie die Aktie auch). Allerdings macht es keinen Sinn, nur einen Anteil der bspw. Bei 10,00 EUR gehandelt wird, zu kaufen, da die durchschnittliche Ordergebühr von 9 EUR pro Kauf berücksichtigt werden muss. Hier sollten mindestens 500 EUR gehandelt werden.

Wie kaufe ich ETFs?

Um einen ETF zu kaufen benötigst du ein normales Wertpapierdepot, welches du bei deiner Bank oder einer Direktbank Online eröffnen kannst. Nutze dafür unseren Depotvergleich und du erhältst eine Übersicht über die besten Anbieter am Markt.

Wenn du dein Depot eröffnet hast überweist du im ersten Schritt deinen Anlagebetrag auf das neue Depotkonto. Sobald das Geld eingegangen ist kann dann die Order des ETFs über das Online Banking des Depotanbieters erfolgen.

Was ist ein physisch und was ein synthetisch replizierender ETF?

ETFs können auf zwei Arten aufgebaut werden. Das zur Verfügung stehende Kapital der Anleger wird entweder zur physischen Nachbildung verwendet, oder synthetisch replizierend. Bei der physischen Variante kauft der ETF einfach die zugrundeliegenden Aktien aus dem Index. Die synthetische Methode der Indexnachbildung setzt dagegen auf einen Swap-Kontrakt mit einer Investmentbank, sodass die Indexstruktur über Derivate nachgebildet wird.

Ob die eine oder die andere Methode effizienter oder sicherer ist, lässt sich nicht wirklich festhalten. Beide Varianten sorgen für eine transparente Entwicklung des ETF.

Worauf muss ich achten?

ETFs sind standardisierte Produkte, die wie klassische Investmentfonds Mindestanforderungen erfüllen müssen. Es gibt mittlerweile unzählige Anbieter und noch mehr ETFs auf diverse Indizes.

Neben der Möglichkeit des Kostenvergleichs kann auch die Höhe des Volumens für eine Auswahlentscheidung hilfreich sein. Dreistellige Millionenbeträge sollte ein ETF durchaus verwalten.